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 SILHOUETTES

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SILHOUETTES
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BeitragThema: SILHOUETTES   So März 09, 2014 11:36 am


Wer an Sydney denkt, denkt wohl unter anderem an das überdurchschnittlich milde Klima und an die Stadt, die bekanntlich niemals schläft. Wer an Sydney denkt, denkt unter anderem aber auch an das berühmte Opera House und die Harbour Bridge. So oder so kann man in dieser Stadt viel erleben und auch vielen unterschiedlichen Menschen und Charakteren begegnen. Was New York für Amerika ist, Paris für Frankreich oder auch Rom für Italien, um nur wenige der bekanntesten Beispiele zu nennen; das ist eben Sydney für Australien. Eine Weltmetropole, in der man sein gesamtes Leben verbringen kann, ohne irgendwelche Dinge zweimal zu sehen oder auch zweimal zu erleben. Ob Einwohner, Einwanderer oder Heimgekehrte – Sydney nimmt jeden gerne auf und lebt von und mit diesen Menschen. Diese Stadt wäre nicht das, was sie heute ist, wenn nicht unterschiedliche Personen und ihre Geschichten diese so sehr geprägt hätten. Selbst in einer Krise wie jene, die nicht nur Sydney, sondern auch das gesamte Land seit mitunter zwei Jahren fest in seinem Griff hält, rücken wir nah zusammen, schnallen den Gürtel ein wenig enger und versuchen, alles mögliche zu tun, um Sydney nicht das zu nehmen, was es zum Leben braucht: Menschen.

„Ich lebe nun schon seit meiner Geburt hier in Sydney und zu Beginn war es ein gutes Leben. Ich habe meinen Abschluss an der städtischen Universität mit Auszeichnung gemacht, wurde direkt danach in eine der größten Computerfirmen in Australien übernommen und habe eine sorgenfreie Zeit mit einem sehr guten Gehalt genossen. Aber bekanntlich halten solche Träume nicht sonderlich lange an und meine kleine Blase zerplatzte spätestens mit dem Einbruch der Börsen und dem Bankencrash. Das alles hatte natürlich auch Auswirkungen auf unsere Firma. Trotz meines guten Abschlusses und jahrelanger Erfahrung, wurde ich fristlos entlassen. Ich war nicht der Einzige, der gehen musste, denn mit mir wurden noch ungefähr 150 andere Festangestellte auf die Straße gesetzt. Einer von ihnen stand übrigens kurz vor der Rente und schien für den Vorstand entbehrlich zu sein. Klar, viele würden jetzt behaupten, dass jedes Land einmal von einer Krise heimgesucht wird und bisher ist noch kein Land davor verschont geblieben, geschweige denn vollkommen der Krise erliegen gewesen. Dieses Mal bin ich mir jedoch nicht so sicher. Uns hat es schwer getroffen, aber wir versuchen das Beste daraus zu machen. Seit knapp zwei Wochen arbeite ich in einem kleinen Internetcafé und erledige dort Aushilfsarbeiten. Wenn man seine eigenen Erwartungen nicht allzu hoch schraubt, kann man doch das ein oder andere erreichen.“
[ALIGN=right]IAN BRADLEY # 31 JAHRE # IT-TECHNIKER[/ALIGN]
„Ich weiß gar nicht, warum sich alle über die momentane Situation beschweren. Meine Familie und ich kommen mehr als nur gut über die Runden, was wir natürlich nicht nur meinem guten Job in einer Führungsposition verdanken. Den Namen der Firma verrate ich an dieser Stelle bewusst nicht, ich möchte ja nicht, dass mir irgendjemand von diesen Jammerlappen irgendwann dann doch noch den Job wegnimmt. Nein, nein. Ich gebe gerne zu, dass das Land unter der derzeitigen Krise zu leiden hat, aber abschließend kann man doch nur sagen, dass jeder für sich das Beste erarbeiten muss, oder? Daran können wir sowieso nichts ändern. Die Regierung hat das schon ganz gut im Griff und diese Möchtegerndemonstranten von dieser Widerstandsgruppe haben ja allesamt eine Schraube locker. Jetzt doch mal ganz ehrlich. Was will der kleine Mann schon gegen eine ganze Regierung ausrichten, die auch noch vom Militär und der Polizei unterstützt wird? Sehen Sie sich unsere Stadt doch einmal an. Mit Ausnahme des Schandflecks namens Redfern ist doch alles in bester Ordnung. Bei uns jedenfalls werden nicht jeden Tag mindestens zwei Menschen ermordet und es stirbt auch selten jemand an einer Überdosis. Warum also diese ganzen Beschwerden? Statt immer nur zu meckern und sich über die Situation zu beschweren, sollten die Leute mal lieber arbeiten gehen.“
[ALIGN=left]SARAH DAVIES # 39 JAHRE # VORSTAND EINER WERBEAGENTUR[/ALIGN]
„Es ist nicht leicht. Mein Leben war bisher nicht leicht und meine Familie hat darunter sehr zu leiden. Nicht unter meinem Leben, nein, sondern eher unter den Umständen, unter denen meine Eltern, meine beiden Geschwister und ich aufwachsen müssen. Jeden verdammten Tag müssen wir um unser Leben bangen, weil hier in Redfern ein Bandenkrieg der Extraklasse tobt. Hier trifft die Widerstandsgruppe auf die Comancheros und – das allein ist ja noch nicht schlimm genug! - die russische Mafia muss jetzt auch noch mitmischen. Können die nichtmal in einen anderen Teil der Stadt verschwinden? Warum ausgerechnet hier in meiner Heimat? Ich habe sowieso schon keine rosige Zukunft vor mir und habe mich damit abgefunden, mir mein Leben mit irgendwelchen Aushilfsjobs und ständig wechselnden Arbeitszeiten zu finanzieren. Auch habe ich mich damit abgefunden, irgendwann in der Gosse zu enden, wo ich mir selbst eine Überdosis oder dergleichen gespritzt habe. Noch nicht einmal das könnte ich mir leisten, das ist ja der Witz an der Sache. Fragen Sie doch mal die ganzen reichen Leute aus der Oberschicht, wie es ihnen drüben auf der anderen Seite der Stadt geht. Denen geht es auf jeden Fall besser wie uns hier. Das nennt man dann wohl soziale Ungerechtigkeit, oder?“
[ALIGN=right]JOSEPH MILLER # 17 JAHRE # SCHÜLER[/ALIGN]
„Laut unseren verlässlichen Quellen soll die Ausgangssperre, die vor knapp zwei Wochen in Redfern verhängt worden ist (Anmerkung der Reaktion: ab 18 Uhr), nicht die letzte Maßnahme unserer Regierung gegen die anhaltende Krise gewesen sein. Die Personenzahl der städtischen Polizei soll zunehmend aufgestockt werden und sogar durch das Militär verstärkt werden. Es scheint eine besondere Abteilung gegründet worden zu sein, deren Mitglieder hauptsächlich Soldaten, erfahrene Krisenbekämpfer und Wissenschaftler sind, die gegen die weitere Ausbreitung der Krise arbeiten. Darüber hinaus sollen Aufstände eingedämmt und weitere Morde, sowieso Drogendelikte verhindert werden. Eine Ausbreitung der Kriminalität, wie wir sie aus Redfern kennen, soll im Keim erstickt und abgewandt werden. Die kleinen Betriebe, die unter der Wirtschaftskrise und dem Mangel an Aufträgen leiden, sollen sich – natürlich in den unterschiedlichen und zusammenpassenden Wirtschaftszweigen – zusammenschließen, um so eine hohe Entlassungsrate zu vermeiden. Diesen Firmen werden hauptsächlich Aufträge von Seiten des Staates zugeteilt. Ebenso wird gemunkelt, dass eine neue Währung eingeführt werden soll, die den Wert des Geldes stabilisieren und dem normalen Bürger ein anständiges Leben ermöglichen soll. Bisher haben wir weder eine offizielle Bestätigung, noch ein Dementi von Seiten der Regierung erhalten.“
[ALIGN=right]AUSZUG AUS THE DAILY TELEGRAPH VOM 29. NOVEMBER 2017[/ALIGN]

# WIR SIND EIN REALLIFE-RPG MIT CRIME-EINFLUSS
# BEI UNS GIBT ES KEINE STECKBRIEFE
# WIR SPIELEN IM JAHRE 2017 IN SYDNEY, AUSTRALIEN
# WIR SIND FSK 16 GERATED UND BESITZEN EINE FSK-18-AREA
# WIR SPIELEN NACH DEM PRINZIP DER SZENENTRENNUNG
# SEIT ZWEI JAHREN WIRD DIE WIRTSCHAFT VON EINER KRISE BEDRÄNGT UND STEHT KURZ VOR DEM WIRTSCHAFTLICHEN KOLLAPS
# ES GIBT UNTERSCHIEDLICHE GRUPPIERUNGEN, DIE ENTWEDER GEGEN DIE KRISE ANKÄMPFEN ODER IHREN PROFIT DARAUS SCHLAGEN
# AM SCHLIMMSTEN HAT ES DEN ORTSTEIL REDFERN GETROFFEN, DER VON ZAHLREICHEN MORDEN UND KRIMINELLEN BEHERRSCHT WIRD.



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